Die Geschichte eines Teddyärs

Schaut mich an, ich bin ein alter Teddybär mit ganz vielen abgenutzten Seiten, aber diese haben Geschichten zu erzählen.

Ich bin gerade nicht ein Teddybär, den man jetzt als „ist der aber süß“ abstempelt. Mein Fell ist abgenutzt, mein Mund ist ausgefranzt und meine rechte Pfote ist sehr lädiert. Drückst du mir auf den Bauch, dann gebe ich tatsächlich noch einen Ton von mir ab.

Man sagt von mir, dass der frisch gebackene Vater mich seiner Tochter zur Geburt schenkte. Ich weiß heute nicht, ob diese Geschichte tatsächlich wahr ist, oder ob sie ein Wunschdenken der Tochter war, weil sie ihren Vater lange hinterher trauerte, da er sich das Leben nahm. Aber eins steht fest, ich wurde geliebt und überall wo sie war, war auch ich. Wegen mir- und das muss man sich mal vorstelllen- wegen mir als Teddybär, ist sie bewahrt worden in eine Sekte zu rutschen. Man wollte sie von mir trennen, mit der Aussage, dass sie mich vor den lieben Gott stellen würde und das dürfte nicht sein. Vor mir hat sie schon deshalb ihre geliebte Puppe abgegeben, aber als es mir an den Kragen gehen sollte, war da etwas was sie erwachen ließ. Gott sei Dank, dass ich das geschafft habe, auch wenn es danach die Hölle für sie war. Aber wir sind unseren Weg alleine weitergegangen.
Einige Jahre später hatte sie ihr eigenes kleines Reich. Der Kater , der dazu gehörte, hatte mich besonders lieb, oder was glaubt ihr, warum ich so aussehe! Aber ich bin immer wieder gerettet worden.

Nun sitze ich im Schlafzimmer und wir betrachten uns fast täglich. Auch sie ist in die Jahre gekommen , sieht aber längst nicht so zerrupft aus wie ich. Wir haben unsere Geschichten zu erzählen und uns verbindet eine ganze Menge. Letztendlich ist es egal, wie wir äußerlich aussehen, denn unsere Geschichte macht uns zu dem wie und wer wir sind.

Ich bin ein alter, grauer, abgenutzter Teddybär und das ist meine Geschichte. Betrachtet den Menschen nicht nach dem Äußeren, sondern lasst euch seine Geschichte erzählen.

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Du bist herzlich eingeladen mit mir durchs Leben zu gehen, an meinem Leben teilzuhaben. Ich hoffe, du fühlst dich wohl bei mir und spürst, dass ich das Leben und Dich mag. Wann immer du möchtest, bist du willkommen bei mir und darfst meine Gastfreundschaft genießen. Es ist egal ob du jung oder alt bist, ob du krank oder gesund bist, ob du Sorgen hast oder nur einen netten Plausch halten möchtest, ob du eine Kaffeepause benötigst oder mal wieder ein Glas Wein für Seele genießen möchtest, was immer dich zu mir führt, sei WILLKOMMEN. Es gibt nur eine kleine Bedingung: nimm mich und mein zu Hause so wie es ist! Du bist herzlich willkommen in meinem Leben!