Homeschooling-Tagebuch

Mein liebes Tagebuch,

nun sitze ich hier, gefühlt seid einem Jahr betreibe ich Homeschooling.

Jeden Tag halte ich mich bei Laune, wälze das Internet nach guten Tipps, durchstöbere die Aufgaben, nehme an Webinars teil, um mir zu sagen, dass das alles doch gar nicht so schlimm ist.

Ich halte Strukturen ein, mache Pausen zwischendurch und frohen Mutes gehen wir an die nächsten Aufgaben. Ich weiß, dass alle im selben Boot sitzen, und das uns auch gar nichts anderes übrig bleibt. Man versteht die derzeitige Lage und auch den Sinn dahinter. Das ist es auch alles gar nicht, was mir gerade durch den Kopf geht.

Du liebes Tagebuch weißt, dass ich ein optimistisch denkender Mensch bin und alles für meine Kinder tu, damit sie sich gut entwickeln können. Also werde ich am Ball bleiben und weiter dafür Sorge tragen, dass wir den geforderten Lernstoff so gut wie möglich bearbeiten. Dabei ist es egal, ob der Haushalt liegen bleibt, ob ich vielleicht auch noch arbeiten muss. Wir schaukeln das Pferd schon.

Was will ich dann also noch? Klappt doch alles wunderbar. Großartig- wir sind ein tolles Team!!

Ich möchte nur ganz leise, so ganz nebenbei, vielleicht auch nur flüsternd sagen: ich kann nicht mehr! Ich habe das Gefühl, dass ich mehr als an meine Grenzen komme. Ich sage es auch nur ganz leise, denn all die Kinder können nichts dafür, und sitzen es genauso aus. Auch sie fragen sich: wann alles vorbei ist? Bald mein Kind, bald! Wir schaffen das zusammen!

Und morgen ist ein neuer Tag und wir fangen von vorne an mit guter Laune! Gemeinsam sind wir stark!

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